Schneller kurzer Einstieg in die Futterpyramide


Das soll die Futterpyramide verdeutlichen:

  • der Fleischanteil im Napf sollte deutlich größer sein als der pflanzliche Teil
  • Obst muss nicht jeden Tag mit in den pflanzlichen Teil, nur wenn Sie Obst füttern möchten, bitte nicht so viel wegen dem Fruchtzucker und der Fruchtsäure
  • Der Fleischanteil sollte ungefähr, wie in der Pyramide dargestellt, aufgeteilt werden. Wenn es aber mal schnell gehen  soll, können Sie auch mal nur Pansen, Blättermagen oder Muskelfleisch füttern. Aus Innereien oder Knochen sollte eine ganze Portion am Tag nicht bestehen, weil Innerei (Leber) treibend wirkt und Knochen stopfend. Wichtige Info zum Fleisch: Der Fettanteil als Energiequelle ist in der Fütterung wichtig. Fettarme Ernährung auf Dauer belastet die Nieren, weil der Körper alternativ Protein anstatt Fett zur Energiegewinnung verstoffwechselt. Der Fettanteil sollte stets um die 15%-20% liegen.
  • Öle sind immer eine feine Sache im Napf des Hundes. Kräuter können Sie ganz nach Belieben mal hinzugeben und Zusätze sind eine tolle Sache, aber nur wenn dem Hund etwas fehlen sollte (z.B. Grünlippmuschelpulver bei Gelenksproblemen).

Kurze Beschreibung der BARF Komponenten

  • Muskelfleisch: der Lieferant für hochwertige und leichtverdauliche Proteine sowie ab und an auch gern mal Fisch (gesunde Fette und Vitamin D)
  • Pansen oder Blättermagen: probiotische Kulturen für die Darmflora sowie Verdauungsenzyme und Ballaststoffe durch das „Grüne“ im Pansen, bzw. Blättermagen, die die Darmtätigkeit anregen und die guten Bakterien im Darm ernähren.
  • Innereien: Vitamine (besonders die Leber) und Blut, welches Mineralien und Elektrolyte beinhaltet. Aufteilung sollte hier 1/3 Leber und 2/3 Herz, Niere, Milz, Lunge zu ungefähr gleichen Teilen sein.
  • Knochen: Calcium, Magnesium, Phosphor und alles Gute fürs Skelett und der Gelenksschmiere
  • Gemüse und Früchte: Weitere Ballaststoffe für die Peristaltik des Darmes und auch Vitamine, Antioxidantien, etc. (die Pflanzlichen Teile sollten roh püriert, wie ein Smoothie, oder in Stücken leicht angedünstet sein, um die Nährstoffe zugänglich zu machen, weil der Fleischfresser Zellulose nicht aufspalten kann.)

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